Revolverheld – Das kann uns keiner nehmen (Preview)

Mit Revolverheld – Das kann uns keiner nehmen meldet sich die Band zurück. Ein Song beginnt mit den Worten „Hallo, Hallo“. Was bei anderen einem anbiedernden Winken gleichkäme, wird bei Revolverheld zum energischen Wachrütteln.
Ich kenne die Band erst seit „In Farbe“. Ja, ganz schön spät, ich weiß. Jahre verpasst. Andererseits, um den Höhepunkt ihres bisherigen Schaffens mitzubekommen, gerade noch rechtzeitig. Dort sind sie nämlich gerade angekommen. Meine Meinung. Doch dazu später mehr.

Alles fing damit an, dass meine damals 6-jährige Tochter plötzlich „Spinner“-Textzeilen im Radio mitsingen konnte. Da wurde ich stutzig. Was ist es, was erreicht? Gut, das Wort ‚Spinner‘ wird oft wiederholt, das fand sie sicherlich lustig, aber war‘s das schon?

Ein knappes Jahr später lernte ich Johannes kennen – der Bremer unter den Hamburgern, der Mann mit der Stimme. Wir saßen in einer unnötigen TV-Sendung und der einzige Mehrwert, der sich aus diesem Fernsehquatsch ziehen ließ, war die daraus entstandene Freundschaft. Strate ist kein Spinner. Vielleicht viel weniger als ihm lieb ist.

Ein paar Monate darauf vertraute er mir die Regie bei seinem Musikvideo an, wobei ich Gelegenheit bekam, die anderen Revolverhelden kennenzulernen. Wir drehten einen Clip zu seinem Soloalbum und für die Jungs war es eine Selbstverständlichkeit mit anzupacken. Beim Licht, beim Catering, als Fahrdienst, beim Material herumschleppen. Das nenne ich Freundschaft. So etwas überträgt sich. Auch in der Musik. Da vielleicht ganz besonders stark.

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