OKU & The Raggaerockers – Highlife

Fragt man nach ihren musikalischen Vorbildern, kommen zwei sehr ungewöhnliche Antworten: „Beatsteaks“ und „Jan Delay“. Musikalisch haben die aber nicht viel mit Reggaerock gemeinsam? „Für mich zählt deren Haltung und ihre Art Musik zu verstehen“, erklärt der Sänger Oku dem verblüfften Zuhörer. Ähnlich wie die Beatsteaks passt die Band selbst weder in die Schublade „Reggae“ noch in die Schublade „Rock“. „Die Jungs kamen auch live immer super an und haben sich einfach über gute Musik in die Musiklandschaft gespielt. Mit einer solchen Karriere kann ich mich sehr identifizieren.“ Hoffnung auf Parallelen kann sich die achtköpfige Band sicherlich machen, wie diese Anekdote zeigt. Nach einem Konzert kam ein Fan an den Merch-Tisch und erzählte freudestrahlend: „Ich kannte euch bisher nur von CD, aber jetzt nach dem Konzert habe ich mich wirklich verliebt.“ Gelegenheit macht Liebe, in dieser Textzeile aus dem Song „Voodoo“ steckt viel Wahres.

Die Erklärung zum zweiten Vorbild Jan Delay klingt ebenso einleuchtend: „Ich mag einfach seine Art immer mit einem großen Augenzwinkern die Texte zu schreiben“. Auch wenn natürlich ihre Texte sehr humorvoll sind und die Musik zum Tanzen einlädt, versteht sich die Band trotzdem nicht als Partyrocker oder gar Vertreter des Sunshine-Reggaes. Viel mehr ist es Kunst, die noch weit über dem Spaß in den Ansprüchen der Musiker steht. „Es geht um Selbstbehauptung und die Möglichkeit sein Ding zu machen“, beschreibt Oku die Themen seiner Songs. Dabei sind es eher persönliche Erlebnisse und Geschichten, die Oku erzählen möchte. „Ich würde nicht ausschließen, dass wir nicht auch mal einen politischen Song schreiben, aber unser Fokus ist auf den Individualisten gerichtet“, erklärt der Sänger.

Doch wie schreiben eigentlich acht Musiker, die sich als Individualisten sehen, gemeinsam Songs? Da müsste eigentlich Chaos vorprogrammiert sein. „Es haben sich einfach Kompetenzen herausgebildet und jeder bringt seine Stärken ein, darum funktioniert es bei uns wunderbar. Das wir keine reine Zweckgemeinschaft, sondern wirklich dicke Freunde sind, spielt dabei natürlich auch eine große Rolle“. Wie sieht es jetzt noch mit den Zielen der Band aus? „Es geht nicht um CD-Verkäufe oder Chart- Platzierungen, das ist eher nettes Beiwerk. Für uns geht es darum, jedes Jahr etwas besser zu werden“, beschreibt Oku einen ganz sportlichen Anspruch. Gut dann halten wir mal fest: Oku sitzt zwischen den Stühlen, auf einem bequemen Sofa namens Reggaerock, live brennen sie ein wahres Feuerwerk ab, das man aber auch auf CD gut genießen kann. Glauben Sie uns nicht? Dann legen Sie doch auf der Fahrt nach Hause mal Oku ein….

Quelle: Longwood Promotion

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