Le Grand Uff Zaque – Cliché (inkl. Tourdaten)

Wir machen da weiter, wo Lady Gaga kein Geld macht, The Roots kreidebleich werden, Burial endgültig Selbstmord begeht und Jamiroquai zum Sado-Machisten konvertiert. Und überhaupt, keiner sieht so gut aus in so hässlichen Klamotten wie Le Grand Uff Zaque.

Unser Zeug ist neu, hart, oder-alles. So was haben wir selbst noch nie gehört. Stell dir vor, du kannst die perfekte Symbiose aus allen Musikstilen machen, die dir gefallen. Zum Beispiel: Coltrane spielt über Chopin, zusammen mit Jojo Mayer. Oder Jazzanova produzieren mit High Contrast und J Dilla. Oder Big L rappt zu einem Beat von den Kastelruther Spatzen. Genau das machen wir. Wir machen die Musik, die wir gerne hören wollen und wir machen die Live-Shows, die wir gerne sehen wollen. Wir sind nicht gestört, sondern alle behütet aufgewachsen. Migrationshintergrund ja.

Interessante Story nein. Jazz ist oberfett. Jazz ist der König. Jeder sollte Jazz hören. Wir treten dir die Tür zum Jazz mit einem four to the floor-Beat so weit auf, dass eine Dönerbude durchpasst. Du kannst aber auch einfach dazu abgehen, während wir abgehen, ohne wirklich zu verstehen. Wir lieben Live-Gigs. Da kommen wir her, da gehen wir hin. Bei unserem ersten Auftritt sind die Menschen dermaßen ausgerastet – wir waren eine Woche high von ihrem Geschrei. Die haben so hart getanzt, bis sie Wunden kriegten! MM5 hatte uns damals innerhalb zwei Wochen zusammengetrommelt, und wir haben uns ein Programm aus dem Arsch gepresst. „Komm, wir spielen jetzt mal Drum’n’Bass. Ich glaube das geht ab.“ Drummer: „D’n’B kenn ich, aber wie geht der Beat?“ – „Haha, du Josef, check das: Uff Zaque, uff Zaque, uff Zaque, uff Zaque.“

Wir haben das Album „Cliché“ aufgenommen, weil jeder Musiker irgendwann mal ein Album aufnehmen will und wenn reposit.records zu dir kommt und sagt: „Hey, ihr seid superfresh. Nehmt mal ein Album auf.“ Dann würde keiner nein sagen! Produziert wurde „Cliché“ von dem Söhne-Mannheims-Sänger Tino Oac und Paddy Bohr. Beide saßen schon für Nadja Benaissa, Azad oder Xavier Naidoo an den Reglern. Ein toller Tempel der Töne, das Indicative Studio, ist super dope. Es gab immer Käse, Wein, Raclette, Fondue, Flammkuchen, Tarte, Quiche und Orangina. MaxMasterFive/ MM5 (keys) wollte mal was machen. Dann wollte er was anderes machen. Dann wollte jemand anderes, dass er was anderes macht. Jetzt macht er, was er will. Jonathan Zacharias (drums) ist ein arbeitsloser Jazzhead. Er steht auf Asiatinnen und Zigaretten.

Und hat Muskeln. Baron Marcel Baguette (sax) sieht aus wie ein Hippie und benimmt sich auch so. Er war gerade in einem Kloster, in dem nicht gesprochen wird. Trottel. Und wenn du Stress machst, kommt MOC (rap) und freestyled dich in Grund und Boden; so wie alle seine Gegner bei Deutschlands größten Rap-Battles. Merten (bass): wichtigster Mann. Hat sich in Interwebforen sein Effektewissen zusammengefragt. Außer den fünf hässlichen Jungs gibt es zum Glück auch jemanden, der das alles wieder rausreißt: Laura Oyewale (voc). Afrikanische Prinzessin und Soul-Talent. Hat vor Le Grand Uff Zaque nur in der Dusche gesungen und singt jetzt in Duschen europaweit. Plus: sie macht die mega verschickten Dancemoves. Auch wenn wir nicht spielen. Dubidubidai Jazz. Hach das klingt so nett. Man hat auch gleich ein bisschen Mitleid mit den Musikern, weil das auf jeden Fall arme Schlucker sind …

01.10. Stuttgart – Club Central
08.10. Berlin – Hangar 49
13.10. Saarbrücken – Jazzkeller
14.10. Stuttgart – tba.
15.10. Karlsruhe – Schlachthof
20.10. Nürtingen – Provisorium
28.10. Schopfheim – Cafe Irrlicht
29.11. Wien – Shelter

Quelle: Longwood Promotion

 

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