High-Tech im Wagen: Woraum kommt es bei Audiosystemen an?

Für die meisten Fahrzeuge gibt es ab Werk eine recht große Auswahl an unterschiedlichen Radios und Entertainment-Systemen. Die haben alle meist eine Gemeinsamkeit: Das Preis-Leistungs-Verhältnis kann nicht überzeugen. Am freien Zubehörmarkt sind günstigere Systeme verfügbar, die oftmals sogar noch um einiges moderner sind. Natürlich ist auch die Auwahl üppiger, sodass auch besondere Wünsche berücksichtigt werden können. Noch mehr Geld kann gespart werden, wenn das System in Eigenregie eingebaut wird. Worauf ist dabei zu achten?

Teuer und veraltet: Die Radios der Autohersteller

Autohersteller haben ein grundsätzliches Problem: Sie müssen lange Jahre Ersatzteile liefern und sind auch bei der Produktionsumstellung wenig flexibel. Während Fahrzeug-Lebenszyklen von fünf bis sieben Jahren eigentlich kein Problem darstellen, sind die Hi-Fi-Systeme kurze Zeit später aber schon überholt. USB-Anschluss, Touchscreen, App-Support: Was die Zubehörindustrie schnell als Trend erkannte, kommt bei den Herstellern erst seit kurzem an. Wer darauf nicht warten möchte, baut sich einfach selbst ein aktuelles System ein. Wichtig ist zuallererst natürlich die Auswahl der richtigen Größe. Handelsübliche Radios werden in den sogenannten DIN-Schacht eingebaut, moderne Entertainment-Systeme benötigen aufgrund des großen Touch-Screens die doppelte Größe – und nutzen treffenderweise den Doppel-DIN Schacht. Leider passt das nicht immer, denn einige Hersteller verwenden auch spezielle Größen. Vor dem Kauf sollte dies also unbedingt in Erfahrung gebracht werden. Meist kein Thema ist hingegen der Anschluss des Radio: Hier haben sich genormte Stecker durchgesetzt, für die im Zweifelsfall auch Adapter erhältlich sind.

Aktuelle Entertainment-Systeme: Worauf kommt es an?

Gänzlich unwichtig sind die Anschluss natürlich trotzdem nicht – vor allem in der Front. Immer mehr Radios verfügen über einen USB-Anschluss, die das Abspielen von Musik über einen USB-Stick ermöglicht. Standard sind normalerweise auch das Radio Data System (RDS), welches die Anzeige eines Sendernamens ermöglicht und ein automatischer Frequenzwechsel, der stets die Senderfrequenz mit dem besten Empfang sucht. Gänzlich obligatorisch sind diese Features aber nicht, sodass beim Kauf darauf geachtet werden sollte. Ein weiteres Thema ist heute natürlich das Display: Vor allem moderne Entertainment-Systeme, sogenannte Moniceiver, sollten nach ähnlichen Gesichtspunkten gekauft werden, wie beispielsweise ein Smartphone: Display-Auflösung, Hardware-Leistung – das alles gewinnt an Bedeutung. Bei minderwertigen Geräten sind ansonsten komplizierte, träge Betriebssysteme eher die Regel als die Ausnahme. Smartphone ist übrigens ein gutes Stichwort: Einige Systeme bieten die Möglichkeit, via HDMI/MHL-Eingang ein Smartphone anzuschließen und dann den Bildschirm zur Bedienung zu nutzen. Dadurch lässt sich das eigene Handy auch während der Fahrt ganz legal nutzen.

Selbst einbauen leicht gemacht

In der Regel liegt dem neuen Moniceiver neben einer Einbauanleitung auch eine Einbausatz bei. Sofern der Hersteller des Fahrzeugs selbst DIN- oder Doppel-DIN-Schächte verwendet, ist der handwerkliche Teil in der Regel kein Problem. Das Radio wird dabei einfach in einen Schacht gesteckt und von oben oder unten fixiert. Diese Schrauben werden durch eine Kunststoff-Verblendung unsichtbar gemacht. Klar sein sollte aber auch, dass ein neues Radio zwar viele neue Features in den eigenen Wagen zaubern kann, aber meist keinen nennenswert besseren Klang. Der hängt in erster Linie von der Qualität der Frontlautsprecher ab, die meist gleich mit ersetzt werden sollten. Beim Kauf muss hier auf die Größe von zumeist 14 oder 16 Zentimetern geachtet werden, damit die alten Mulden ohne Umbauten genutzt werden können. Ideal sind dabei hochwertige 3-Wege-Lautsprecher mit Frequenzweiche, die sich – wie auch fast alle anderen Ersatzteile – hier (www.autoersatzteile.de/elektrik) finden lassen. Nach dem günstigen Online-Kauf ist der Einbau ein Kinderspiel. Denn Lautsprecher werden nur durch zwei Kabel angeschlossen, deren Polung zudem egal ist.

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