Haftbefehl – Blockplatin (inkl. Tracklist)

Haftbefehl – Blockplatin. Ein Album als Titelkampf, und der Name ist Programm! Zwei Alben in einem. Ausschließlich Hits! Produziert von u.a. m3, Phrequency und den Bounce Brothas! Featuring Farid Bang, Marsimoto, Celo & Abdi, Capo u.v.a.!

„Azzlack Stereotyp“, Haftbefehls Debütalbum, war ein Genreklassiker und zugleich authentischer Einblick in Frankfurts Straßenrealität, der nicht zuletzt durch seinen lockeren Charme ein ganzes Genre für die folgenden Jahre prägen sollte. Währenddessen entwickelte sein zweites Album „Kanackis“ den zuvor gezeigten Stil weiter – und goss ihn als ein auf Hochglanz gebürstetes Gesamtwerk konsequent in Form. Eine musikalische und technische
Weiterentwicklung, die Haftbefehl ein Stück von seiner ursprünglichen Unbefangenheit entfernte und ihn gleichzeitig technisch und musikalisch an die Spitze der deutschen Szene katapultierte. Eine Lehrstunde, die nun Haftbefehls dritte Veröffentlichung, „Blockplatin“, zu dem macht, was sie ist: ein Doppelalbum, das Haftbefehls ursprünglichen Stil in Topform präsentiert und somit beides bedient: den Block, die Straßen und Viertel, also Haftbefehls treue Fans, als auch eine Hörerschaft, die einen eher plakativen Ansatz wie zuletzt auf „Kanackis“ bevorzugt.

Wer Haftbefehl kennt, weiß, dass dahinter kein eiskaltes Kalkül mit starrem Blick auf Verkaufszahlen lauert: „Blockplatin ist einfach die Platte, die ich schon immer machen wollte. Kanackis war Training, Sparring. Und dieses Album ist nun mein Titelkampf.“ Ein Kampf, bei dem sich Haftbefehl mehr auf seine eigenen Qualitäten als auf ein vorhersehbares Allstar-Line-Up verlassen möchte. Dabei setzt er auf Produzentenseite auf alte Weggefährten und Newcomer. Neben m3, Phrequency und den Bounce Brothas sorgen die in der deutschen Szene noch recht unbewanderten Produzenten Farod, Collins und DJ Frizzo für einen individuellen Sound, der zugleich einen gewaltigen Schritt nach vorne darstellt. Und auch seine Featuregäste rekrutiert er auf Blockplatin eher aus seinem eigenen Lager, als aus einer Riege potentieller Erfolgsgaranten. Neben dem Azzlackz Camp um Celo & Abi, Psyko Veysel und Capo findet sich auf Blockplatin nur Farid Bang, Marsimoto und der ein oder andere Überraschungsgast an der Seite von Haftbefehl wieder.

Vom düsteren Straßensumpf der Mainmetropole bis hinein in die Penthouse Suiten des Bankenviertels, vom Azzlack Stereotyp zu Kanackis – „Blockplatin“ ist ein umfangreiches Straßenmanifest, das nicht nur den Werdegang des wohl größten Ausnahmetalents der deutschen Rapszene stilistisch rekapituliert, sondern endlich auch beide Seiten des Azzlackz Oberhaupts in angemessener Art und Weise repräsentiert.

Blocke:
01. Intro
02. Chabos wissen wer der Babo ist feat. Farid Bang & Milonair (Bonus Track)
03. Money Money feat. Veysel, Celo & Abdi
04. Generation Azzlack
05. Locker Easy feat. Veysel, Capo & Celo & Abdi
06. Azzlack Motherfuck
07. Stoppen sie mal Officer
08. Ja Ja VeVe 2
09. Blockparty feat. Veysel
10. Welcome To The Jungle (Bonus Track)
11. Ich ficke dich feat. Xatar & Massiv
12. Mein Wort
13. Crackfurt
14. Joy Riding (Bonus Track)
15. Chabos wissen wer der Babo ist (Allstar Remix Track) (Bonus Track)

Platin:
01. Welcome to Alemania (prod. von Phrequincy)
02. Du weißt ich weiß feat. Capo (prod. von Cristal & Johnny Pepp)
03. Ba Ba (prod. von Flex)
04. Traurig aber wahr feat. Shack (prod. von Chakuza)
05. Mann im Spiegel (prod. von Malik Quality)
06. Erst der Himmel ist Limit (prod. von Cönigs Allee)
07. Player Hater feat. Veysel & Habesha (prod. von Lex Barkey)
08. Late Checkout (prod. von Phrequincy)
09. Zwischen Raum und Zeit feat. Marsimoto (prod. von Chakuza)
10. Nur du bist der Baba (prod. von Cönigs Allee)
11. Einmal um die Welt und zurück (prod. von Cönigs Allee)
12. Á la Elvis Press Play (prod. von DJ Frizzo)

 

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