Die Musik-CD in Zeiten des Internets

Das Internet brachte eine Reihe von neuen Möglichkeiten, Musik zu hören und zu kaufen: Die DVD wird abgelöst von Online-Plattformen, auf denen legales Streamen von Filmen möglich ist und die CD von ebensolchen Plattformen, die statt Filmen Musik anbieten. Einen Discman hat fast keiner mehr im Besitz, die Menschen greifen eher auf MP3s zurück.

CDs sind beinahe nur noch etwas für Liebhaber – genauso wie Schallplatten. In den USA sind die Musikläden fast vollständig verschwunden. Branchenexperten gehen von einem generellen Verzicht der Käufer auf die physischen Discs aus, berichtet bild.de. Ein audiophiler, also musikliebender, Mensch weiß den Unterschied zwischen elektronischer Musik vom PC und dem Klang einer gepressten CD oder Schallplatte allerdings zu schätzen – von diesen gibt es aber nur noch wenige.


CDs werden weiterhin produziert

Die rückläufigen Verkaufszahlen der CDs sind mittlerweile nicht mehr ganz so drastisch festzustellen wie noch vor einigen Jahren, berichtet die TAZ. Die Musikindustrie passt sich zwar an und bietet die CDs als kostenpflichtigen Download oder auf Streaming-Portalen an, die gepresste Scheibe ist aber weiterhin beim Verkauf dabei. Daher gibt es auch immer noch die Charts-Musiksammlungen, wie The Dome und nicht nur die Alben und Singles der Künstler.

Die Charts-CD The Dome ist mittlerweile in der 69. Auflage herausgekommen – trotz der Einstellung der gleichnamigen Musiksammlung hält das Label an dem Verkauf dieser Sammlung fest. 69. Auflage bedeutet aber auch, dass jemand, der diese CD seit ihren Anfängen sammelt, 69 Stück davon in seinem CD-Regal stehen hat – einige davon werden seit Jahren nicht mehr gehört worden sein. Durch die Möglichkeit, Lieder als MP3 auf seinen Computer zu downloaden, sind CDs wie auch Schallplatten eher zu Sammlerstücken geworden – die Lieblinge stehen als physische Disc im Regal, jede weitere Musik der eigenen Sammlung ist als MP3 auf dem Rechner zu finden. Dies bedeutet aber auch, dass zahlreiche CDs nicht mehr benötigt werden – den Musikliebhabern stellt sich in diesem Fall aber die Frage, was sie mit diesen Stücken machen sollen.

Verkauf von gebrauchten CDs

Auf Flohmärkten werden diese mittlerweile kistenfach angeboten. Allerdings werden die Verkäufer bald merken, dass sich CDs auf Flohmärkten nicht so gut verkaufen wie erhofft. Viele der Besucher sind eher auf der Suche nach antiken Stücken. Wer den Verkauf entspannter gestalten möchte, kann dafür die Vorteile des Internets nutzen. Auf Auktionsplattformen wie Ebay können die Stücke an den Meistbietenden verkauft werden. Damit läuft der Verkäufer aber auch Gefahr, für die CD nur ein oder zwei Euro zu erhalten.

Eine bessere Möglichkeit des Verkaufs im Internet sind die sogenannten Re-Commerce-Plattformen. Dies sind Online-Portale, die gebrauchte CDs, Bücher oder DVDs zu einem Festpreis aufkaufen und anschließend wieder verkaufen – entweder auf deren eigener Plattform und auf anderen Verkaufs- und Auktionsportalen. Der Verkäufer muss bei dieser Möglichkeit oft nichts anderes tun, als den Barcode der Produkte auf der jeweiligen Seite einzugeben, um zu erfahren, wie viel er für die CD erhalten würde. Unter http://www.momox.de/musik-ankauf/ankauf-von-gebrauchten-musik-cds.html finden Verkäufer diesen einfachen Prozess vor. Dazu gibt es sogar einen Abholservice: Der Postbote holt das Päckchen direkt von der Haustür ab, sodass dem Verkäufer der Gang zur Poststelle erspart bleibt.

 Die physischen Tonträger sind zwar nicht mehr so begehrt wie in der Vergangenheit – aussterben werden sie aber wohl noch einige Zeit nicht. Durch die Möglichkeit des Wiederverkaufs können Liebhaber der CD zudem wieder Platz in ihrem Regal schaffen – immerhin kommen sicherlich noch mehr Auflagen von The Dome oder Alben von seinen Lieblingskünstlern heraus.

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