Der Polar – Herz+Blut (inkl. Tracklist)

Charakteristisch an der Entstehung und dem Sound seiner Musik ist, dass der er sie zunächst am Klavier komponiert, um sie im Anschluss mit dem Computer weiter zu entwickeln, zu arrangieren und  zu produzieren. In diesem Prozess entsteht eine Brücke zwischen analogem Songwriting und elektronischem Arrangement.  Sprich ein Allround Talent, der auch schon für andere Künstler durch seine Ausbildung zum Toningenieur am Mischpult arbeitete. In melancholischen, häufig ironischen und manchmal zynischen Texten verarbeitet „Der Polar“ seine Sehnsucht nach der Großstadt und die Flucht vor dem Alltag, welche oft in einem Zwiespalt endet: Auf der einen Seite findet sie Ausdruck in einem ausschweifenden Partyleben und auf der anderen Seite in dem starken Bedürfnis nach Einsamkeit. Letztere zeichnet sich allerdings nicht durch negative Emotionen aus, sondern ist als ein kreativer Rückzugsort zu verstehen, ein persönlicher Raum, der die Möglichkeit zur Entfaltung bietet. Hier lebt „Der Polar“ das aus, was ihn zu einem besonderen Künstler macht – ein sensibler und einfühlsamer Geschichtenerzähler zu sein, der es versteht, Situationen, Lebensgefühl und andere Personen aufmerksam zu analysieren und sehr bilderreich aus seinem Blickwinkel zu beschreiben.

Der 29jährige Aachener entwickelt schon früh, angeregt durch eine Orgel, die er von seinen Eltern geschenkt bekommt, sein Interesse an den Tasteninstrumenten und erhält daraufhin Unterricht für Klavier an einer Musikschule. Die musikalischen Fähigkeiten entwickeln sich schnell und schon mit seiner ersten Schulband gewinnt Stephan verschiedene Wettbewerbe. Bald darauf beginnt er mit seinem eigenen Songwriting, das neben normalen Indie- und Pop-Songs, vor allem durch starke Einflüsse aus der elektronischen Musik und dem HipHop geprägt ist.

Nach dem Abitur zieht Stephan nach Köln und macht dort zunächst eine Ausbildung zum Tontechniker, um im Anschluss an die Lehre in Berlin zu studieren. Nach wie vor arbeitet er an seiner eigenen Musik, die sich durch den Einfluss der Großstädte grundlegend verändert. Das urbane Leben und die Sounds der Kölner und Berliner Clubszene finden ihren Weg in die Produktionen und Texte des Künstlers Stephan Piez. Nach der Rückkehr in die Heimat Aachen mündet die musikalische Entwicklung im Jahr 2007 schließlich in die Entstehung von „Der Polar“.

Die ersten Demoversionen schickt „Der Polar“ unter anderem an den Hamburger Produzenten Stani Djukanovic. Dieser erkennt das Potential von Titeln wie „Urlaub in den großen Metropolen“ oder „Kaffee & Raketen“ und nimmt ihn unter Vertrag. Kurz darauf können der Verlag Peermusic und das Hamburger Musiklabel ferryhouse productions als Partner gewonnen werden.

Durch die gemeinsame Zusammenarbeit entstand zu dem Song „egoshooter“ das Aufreger-Video des Sommers 2010. Gemeinsam mit dem Hamburger Filmemacher Roman Schaible inszenierte Der Polar für den Clip zu seiner Debut-Single eine nächtliche Hochgeschwindigkeitstalfahrt durch Drogen, Suff und Sex. Ein intensives und bedrückend reales Musikvideo, das im Netz für Diskussionen sorgte und nach vielen tausend Views innerhalb von wenigen Tagen von youtube gesperrt wurde.

Darauf folgte die zweite Single „Weggewischt“, wofür die ehemalige Boxweltmeistern Regina Halmich als Darstellerin gewonnen werden konnte. Der Song handelt um das irritierende Anfangsgefühl, verliebt zu sein, aber es für sich selbst noch nicht wirklich auf den Punkt gebracht zu haben. Alles ist irgendwie anders und man achtet auf jedes Wort, jede Geste und weiß eigentlich nur eines: das man diesem Menschen nahe sein will.

Mit „Ich bin bei Dir“ wird der nächste Single-Hit im August 2011 veröffentlicht. Auch auf das Video zu  dem Song darf man wieder gespannt sein, denn dort spielt keine Geringere als die Schauspielerin Cosma Shiva Hagen die Hauptrolle.

1. Egoshooter
2. Skit Ich bin bei Dir
3. Ich bin bei Dir
4. Skit Die Frisur
5. Die Frisur
6. Skit ping pong – mr. flops&taps
7. Ping Pong – Mr. Flop&Taps
8. Skit Der Fährmann
9. Der Fährmann
10. Skit Weggewischt
11. Weggewischt
12. Eine von Vielen
13. Skit Wir sind Helden
14. Wir sind Helden
15. Ich hab Dein Herz nicht verdient
16. Skit Selbstgespräche
17. Selbstgespräche
18. Skit Urlaub in den großen Metropolen
19. Urlaub in den großen Metropolen
20. Herz+Blut
21. Antikind
22. Bonus Track Ich bin Bei Dir (Radio Version)

QUelle: Presse-Peter

 

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