Das E-Piano – ein Instrument mit Geschichte

Den Klang eines Klaviers kennt wohl jeder und wie man dieses spielt, ist auch zu mindestens in der Theorie jedem bewusst. Doch irgendwann überlegten sich die Menschen, dass der Klang eines üblichen Klaviers oft nicht lang oder laut genug war.

Man versuchte daher die Elektrizität nutzbar zu machen, um den Klang des Klaviers in seiner Länge und Lautstärke zu erweitern. Heutige E-Pianos gibt es zum Beispiel hier, doch bis es dazu kam, machte das E-Piano eine lange Geschichte an Entwicklungen mit.

Der Beginn des E-Pianos

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Die Geschichte des E-Pianos begann sozusagen Ende des 19. Jahrhunderts. Im Jahre 1886 kam Richard Eisenmann die Idee zu einem Elektrophonischen Klavier, das dieser dann auch entwickelte. Besonderheit bei diesem war, dass der Ton des Klaviers anders als bei den vorherigen Modellen so lange anhielt, wie man die Taste dann auch tatsächlich gedrückt hielt. Dafür sorgten zu dieser Zeit noch Ströme und Elektromagnete. Während dieses Klavier in Deutschland entstand, wurde auch in Frankreich versucht, mithilfe von Elektrizität den Klang des Klaviers zu verbessern. Verantwortlicher dort war Eugen Singer.

Weitere Entwicklungen

Im Laufe der Zeit gab es dann immer mehr Erfindungen, die auch die Entwicklung des heutigen E-Pianos vorantrieben. Dazu zählten zum Beispiel die Diode oder der Verstärker. Zwischen 1928 und 1930 brachten dann die Firmen Siemens und Bechstein ein elektro-akustisches Piano heraus. Bei diesem wurden Lautsprecher eingesetzt, um die Schwingungen der Tasten noch länger wahrnehmen zu können. Erst jedoch im Jahre 1970 konnte das erste elektronische Klavier auf den Markt gebracht werden, das mit heutigen Geräten verglichen werden kann.

Vor- und Nachteile von E-Pianos und klassischen Klavieren

E-Pianos und klassische Klaviere unterscheiden sich generell in einigen Aspekten. Während das E-Piano meist aus Kunststoff ist, ist das klassische Klavier aus Holz. Kunststoff ist dabei der weniger empfindliche Stoff, während Holz sich sogar durch zu trockene oder feuchte Luft verändern kann, was dem Klavier schadet. Die Kosten sind für ein E-Piano in der Regel geringer, was es ermöglicht, dass beinahe jeder sich ein solches Gerät anschaffen kann. Der einzige Nachteil eines E-Pianos könnte sein, dass dieses nur dann zum Einsatz kommen kann, wenn eine Stromversorgung vorherrscht.
Mittlerweile sind E-Pianos nicht mehr aus der Musikwelt wegzudenken. Oft stellen diese eine Alternative zum klassischen Klavier dar!
Bildquelle: commons.wikimedia.org © Dominik Müller (CC BY-SA 3.0)

 

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